Wildgewordene Kuh hält Oberwesel kurzfristig in Atem
Samstagmorgen staunten die Beamten der PI Boppard nicht schlecht, als sie zu ihrem Einsatz gerufen wurden. Objekt des nachfolgenden zweieinhalbstündigen Einsatzes war eine wild gewordene, braune Kuh, die aus einem Anhänger türmte. Ein Landwirt kaufte sich Samstagmorgen eine Kuh und transportierte sie in einem Anhänger auf der B9. Um Viertel vor elf ereignete sich dann der tierische Supergau.
Der Landwirt musste stark abbremsen und die Ladeklappe des Anhängers öffnete sich. Sofort sprang die Kuh vom Anhänger und ergriff die Flucht. Zunächst rammte das Tier einen Pkw, danach rannte es bis zum Panoramacafé Sankt Goar/An der Loreley. Erst hier gelang es den Beamten der PI Boppard, die Kuh in eine Unterführung zu treiben. Ein Tierarzt, der zur Hilfe gerufen wurde, gelang es nicht, die aggressive Kuh zu betäuben, trotz mehrerer Versuche. Mit viel Mühe konnten die Einsatzkräfte die Kuh in einen Viehtransporter treiben, nach schweißtreibenden zweieinhalb Stunden. Zum Glück konnte verhindert werden, dass die aggressive Kuh weiteren Schaden anrichten konnte. Nicht zuletzt ist dies dem beherzten Eingreifen aller Einsatzkräfte zu verdanken.

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