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St. Goar: Gustavschacht wird gesichert

Der Gustavschacht zwischen St. Goar und Holzfeld wird abgesichert. In einem Radius von 25 Metern wird das Gelände um die ehemalige Halde weitläufig und auf unbestimmte Zeit abgesperrt, um so eine Gefährdung von Personen auszuschließen.
Im Frühjahr und Sommer dieses Jahres war der Boden auf der ehemaligen Halde eingebrochen. Auch heute sind nach wie vor Risse erkennbar, die für Menschen eine große Gefährdung darstellen. Der Gustavschacht, der zur ehemaligen Grube „Gute Hoffnung“ gehörte, wurde im Jahr 1962 stillgelegt. Eine aktuelle Überprüfung durch das Landesamt für Geologie und Bergbau ergab, dass sich im Schacht Felsbrocken und Schieferschutt befinden. Um eine Gefährdung von Personen zu verhindern, wird nun vom städtischen Bauhof St. Goar ein Zaun errichtet, der weiträumig um das betroffene Areal aufgestellt wird. Die Absperrung bringt Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro mit sich. Diese werden von der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel übernommen. Wanderfreunde der Region müssen sich keine Sorgen machen. Die Wanderwege rund um St. Goar sind weiter zugänglich und nicht von den Absperrmaßnahmen betroffen. Es handelt sich lediglich um das Geländer der ehemaligen Halde. Derzeit ist noch nicht klar, wie lange der Zaun bestehen bleiben soll. Bürgermeister Thomas Bungert und der St. Goarer Stadtbürgermeister Walter Mallmann sprechen von einer Absperrung „auf ungewisse Zeit“.

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