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Rhenus Veniro auf leisen Sohlen gestartet

Die Rhenus Veniro Hunsrückbahn konnte am Mittwoch, dem 4.5. mit einer 17-monatigen Verspätung endlich auf Jungfernfahrt gehen. Das private Eisenbahnunternehmen wird ab sofort den Personennahverkehr auf der Strecke zwischen Boppard und Emmelshausen übernehmen. Ein einziger Wermutstropfen bleibt dennoch: Schließlich hat das Eisenbahnbundesamt die Betriebserlaubnis nur mit Einschränkungen für die modernen Dieseltriebswagen des Typ Regio Shuttle vergeben. Mit 6 % ist die knapp 9 km lange Strecke zwischen Boppard und Buchholz die steilste Bahnlinie Deutschlands. Aus diesem Grund musste der Shuttle mit einem speziellen Antriebssystem ausgerüstet werden. Und genau darin liegt momentan noch das Problem. Denn nur einer der drei Regio-Shuttles gilt als einsetzbar derzeit. Rhenus Veniro ist allerdings überzeugt, bald schon mit allen drei Shuttles die Beförderung garantieren zu können. Momentan jedoch werden an den Schultagen zusätzlich Busse eingesetzt, um den Personennahverkehr zu entlasten. Auch Betram Fleck, Landrat und Vorsitzender des SPNV Rheinland.Pfalz zeigt sich erleichtert darüber, dass nun allmählich Normalität auf den Schienen im Gebiet einkehrt. Sein Dank gilt der Deutschen Bahn, welche, als Rhenus Veniro überraschend die Genehmigung vor 15 Monaten nicht erteilt worden war, die Beförderung anstandslos übernommen hatte.

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