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Oberwesel weiterhin schuldenfrei

Der Verkauf des Waldes im Sommer 2007 machte Oberwesel mit einem Schlag schuldenfrei. Auch 2011 benötigt die Gemeinde, welche ehemals als Armenhaus der Kreises galt, keinerlei Fremdkapital zur Tätigung wichtiger Investitionen. Trotz der hohen Umlage und der steigenden finanziellen Belastungen kann Oberwesel den Haushalt aus eigenen Mitteln finanzieren. Zusätzlich werden die künftigen Einnahmen aus dem Erlös der Windkraft weiterhin dafür sorgen, dass Oberwesel auch schuldenfrei bleibt. Eine prosperierende Gemeinde mit ausgeglichenem Etat also. Die Haushaltskonsolidierung ist demnach keine Eintagsfliege mehr. 1, 85 Mio. Euro beträgt das Investitionsvolumen. Doch Stadtbürgermeister Jürgen Port warnte eindringlich vor leichtfertigen Ausgaben. Trotz der goldenen Zukunftsaussichten, müsse man zur Tilgung der Investitionen in den Sparstrumpf greifen. Es dürfe nicht Vergessenheit geraten, dass die Stadt 2011 wieder mehr Ausgaben als Einnahmen aufweise. Dies müsse auf lange Sicht korrigiert werden. Ausgabendisziplin nannte Port dies bei seinem Amtsantritt 2009. Die Investitionen werden in die Aufwertung der Stadtmauer, in die Vollendung des Stadtgartens , den Ausbau der Niederbachstraße und weitere Projekte fließen. Auch Ende 2011 wird Oberwesel jedoch ohne Schulden dastehen und eine Rücklage von 350 000 Euro im Sparstrumpf haben.

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