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Einsatz der neuen Bahn fraglich

Noch fehlt sie, die Genehmigung des Eisenbundesamtes. Ohne die amtliche Genehmigung darf der neue Betreiber der Hunsrückbahn seine Rhenus-Viro-Bahnen nicht auf die Gleise lassen. Aus diesem Grunde wird die Bahnstrecke zwischen Boppard und Emmelshausen nicht bedient. Die Schulungsfahrten für die Triebwagenführer von Rhenus Viro finden dort nämlich derzeit statt.Auch werden die Bahnsteige in den beiden Gemeinden verlängert. Der neue Regio Shuttle benötigt nämlich besonders zu den Fahrgast-intensiven Zeiten einen 80 Meter langen Bahnsteig. Eine Fachfirma verlängert zur Zeit die Bahnsteige. Diese beiden Haltepunkte werden sich mit 90.000 Euro in dem Haushalt der Gemeinden zu Buche schlagen. Durch die neuen Betreiber und die neuen Haltepunkte, werden die Anwohner entlang der Hunsrückstrecke eine spürbare Verbesserung der Geräuschpegel erfahren. Die neue Lok ist wesentlich leiser als die alten Dieselloks der Baureihe 218. Dafür wird die Gefahr für Wanderer und Radfahrer allerdings wieder zunehmen. Ob der Regio Shuttle wirklich am 1. Mai wie geplant seinen Betrieb aufnehmen darf, ist derzeit noch ungewiss. Die Genehmigungsverfahren sind langwierig und langsam. Die Mitarbeiter der Rhenus Viro fiebern dem Schreiben des Eisenbahnbundesamtes entgegen.

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