Ausbildungsverbund der Tischler
Die Tischler-Innungen Bad Kreuznach und Simmern trafen sich kürzlich zu ihrer Jahreshauptversammlung in Bad Kreuznach. Dabei besuchten Sie auch das Holzentrum der Kurz KG. Diese Firma beliefert den Großhandel, aber auch kleinere Handwerksfirmen mit Holz, vor allem Fensterrahmen und Türen- sowie Gartenholz.
Die anwesenden Fachkräfte der Innungen und Betriebe der Region berieten sich über die Zukunft der Auszubildenden. Konsens ist, dass die Ausbildung hochwertig abgeschlossen werden muss und die Lehrlinge verschiedene Erfahrungen gesammelt haben müssen bei ihrem Berufsstart. Ca. 100 Azubis werden in den Innungen Bad Kreuznach und Simmern im Tischlerhandwerk ausgebildet. Die Betriebe sind teilweise sehr stark spezialisiert, sodass die Azubis auch teilweise in der praktischen Ausbildung zu kurz kommen. Deswegen wollen sich die Verantwortlichen im der Region Rhein-Nahe-Hunsrück zunehmend darum kümmern, Azubis in verschiedenen Betrieben einzusetzen.
Die Betriebe könnten bei der Ausbildung zusammenarbeiten und den Lehrlingen so die verschiedene Anwendungen des Tischlerhandwerks praktisch näher bringen. So sind sie nach der Lehre umfassender geschult. Kreishandwerksmeister Günster meinte, dass die Anforderungen an die Tischler in Zukunft zunehmen werden, deshalb käme man nicht drum herum, die Azubis stärker zu fördern und zu fordern.
Bei der Hauptversammlung in Bad Kreuznach wurde auch darüber diskutiert, wie die Betriebe mit den immer höher werdenen Umweltstandards umgehen sollen und was gesetzlich zu beachten sei.

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