'Die andere Heimat' – Hunsrück als Schauplatz
Eine dramatische Familien- und Liebesgeschichte erzählt der Kinofilm von Regisseur Edgar Reitz, der 2013 in die Kinos kommen soll und unter anderem im Ort Gehlweiler gedreht wurde. Im Mittelpunkt stehen zwei Brüder, die sich irgendwann in dem Konflikt wiederfinden, ob sie gehen oder bleiben sollen.
Hintergrund ist dabei Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts, als Hungersnot und Armut zahlreiche Menschen dazu brachte, nach Südamerika zu emigrieren. Einer der Schauplätze ist der Ort Gehlweiler im Hunsrück, der für den Film umgebaut wurde. Die regionale Bevölkerung unterstützte die Dreharbeiten. So entstanden große Bilder von Schicksal, Liebe und dem Überlebenskampf, den viele im 19 Jahrhundert durchlitten. Die beiden Brüder Jakob und Gustav durchleben diese Zeit im Film. Jakob ist dabei derjenige, der sich ausmalt, mit seiner Freundin Jettchen in ein fremdes Land auszuwandern und dort zu leben. Als sein Bruder jedoch vom preußischen Militärdienst zurückkehrt, entwickelt sich das Leben Jacobs in eine andere Richtung. Die Originalschauplätze, an denen gedreht wurde, tragen zu der Authentizität bei, durch die die Geschichte der einfachen Leute zum Ausdruck kommt.

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